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Geschichte 1925 bis 1945
- Weiterentwicklung des Krankenhauswesens, große Fortschritte sowohl in der Forschung als auch in der Praxis macht in dieser Zeit das Gebiet der Hygiene
- aus Geldmangel kann der Magistrat die Erweiterung des Krankenhauses um eine Kinder- und eine Isolierstation nicht durchführen, Baupläne für eine architektonisch an das bestehende Haupthaus angepasste Erweiterung lagen bereits vor
- 1926–1930 - zumindest eine Isolierabteilung konnte nach neuen Entwürfen gebaut werden, sie ist heute das Untergeschoss der alten Kinderklinik und diente insbesondere der Behandlung von Tbc- Erkrankten
- zur gleichen Zeit werden die großen 14-Bett-Krankensäle zu Patientenzimmern umgebaut
- 1926 beläuft sich das Personal auf zwei Ärzte, eine Oberschwester, fünf Vollschwestern und vier Lernschwestern
- in den 20er Jahren wurden auch erstmals Toiletten im Krankenhaus eingebaut, bis dahin gab es nur Nachtgeschirre, da erst die aufkommenden Wasserspülungen eine hygienische Entsorgung ermöglichten
- 1939 Fertigstellung der Privatklinik des ersten Facharztes für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Schönebeck, Dr. Paul Otto Heseler, der später Chefarzt des gesamten Krankenhauses wurde, in der alten Frauenklinik befindet sich heute die „Dialyse Schönebeck“
- 1939-1945 - 2. Weltkrieg, am Krankenhaus werden in den Jahren 1939 und 1940 zwei Baracken aufgestellt, die auch viele Jahre nach Kriegsende für die verschiedensten Zwecke genutzt wurden:
- die kleine Baracke – zwischen dem chirurgischen Bettenhaus und dem Isolierhaus stehend – diente zunächst als Unterkunft für weibliche Patienten, ausländische Gefangene und polnische Arbeiterinnen, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurden
- die größere Baracke, am Eingang des Krankenhauses gelegen, war für weibliche Patienten, zunächst aus der Ukraine, bestimmt
- gleichzeitig musste das Krankenhaus auch als Kriegslazarett dienen
